Gespräch mit Guido Orthen zum geplanten Factory Outlet in Grafschaft

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Vergangene Woche trafen sich die Jungen Sozialdemokraten (Jusos) im Kreis Ahrweiler mit dem Bürgermeister der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, Guido Orthen (CDU). Hintergrund des Treffens war die Diskussion um das geplante Factory-Outlet-Center (FOC) in der Grafschaft. Auch die Frage eines Jugendbeirates und die allgemeine Jugendfreundlichkeit in der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler waren Gegenstand des Gespräches mit dem Bürgermeister der Kreisstadt.
Ein ähnliches Treffen mit dem Gemeindebürgermeister der Grafschaft, Achim Juchem, war diesem bereits vorangegangen. Zurzeit befassen sich die Jusos aus dem Kreis Ahrweiler mit der Thematik des FOCs und hatten daher das Bestreben sich mit beiden Seiten auszutauschen und so die unterschiedlichen Positionen kennenzulernen. So befürwortet Juchem das FOC und verwies dabei auf den positiven wirtschaftlichen Effekt für die Grafschaft und den Kreis, der sich auch als gewinnbringend für die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler herausstellen würde. Dessen Bürgermeister Orthen lehnt das Projekt jedoch strikt ab, stellt den Sinn infrage und fürchtet überdies, dass es der Kreisstadt und dessen Einzelhandel wirtschaftlich schaden werde. In naher Zukunft werden sich die Jungpolitiker aus dem Kreis selbst zu diesem Projekt positionieren und ihre Meinung kundtun.
Im weiteren Verlauf der Diskussion wurde die Jugendbeteiligung in der Stadt angesprochen, da die Einrichtung eines Jugendbeirates bisher abgelehnt wurde. Auch diese Frage wurde intensiv diskutiert, da die Notwendigkeit, die Jugend enger am politischen Prozess zu beteiligen, erkannt wurde. Jedoch sei die Frage nach dem „Wie“ nicht abschließend geklärt und die Umsetzung lasse auf sich warten. „Die Jugend ist allgemein politisch interessierter, als sie oft eingeschätzt wird, sie möchte sich jedoch in aller Regel nicht parteipolitisch binden lassen“, so der Vorsitzende, Mark Kevin Schrolle.
Die Jusos dankten abschließend dem Bürgermeister Guido Orthen für das gute Gespräch, bewerteten den Austausch sehr positiv und lobten vor allem seine Offenheit.

 

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