Gegen Wahlverdrossenheit im Kreis Ahrweiler Vier Parteien starten Gemeinschaftsaktion

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Im Kreis Ahrweiler haben sich Marcel Werner von den Jusos, Florian Schneider von der Jungen Union, David Jakobs von den Jungen Liberalen und Mathias Heeb von den Grünen zusammengetan, um sich gemeinsam und parteiübergreifend dafür einzusetzen, dass die Wahlverdrossenheit – vor allem junger Menschen – nicht weiter um sich greift.
Die Initiative für dieses Projekt ging von Marcel Werner aus, der sich nicht nur bei den Jusos engagiert, so wurde er kürzlich zum Stellvertretenden Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Grafschaft gewählt.
In den 9. und 10. Klassen möglichst vieler Schulen im Kreis Ahrweiler wollen Werner, Schneider, Jakobs und Heeb gesellschaftspolitische Fragen aufgreifen, mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch kommen und in Podiumsdiskussionen mit verschiedenen Landes- und Kommunalpolitikern und zu mit der Schule abgesprochenen „Leitfragen“ erörtern, warum es bei Wahlen die schlechteste Alternative ist, überhaupt nicht wählen zu gehen.
Für ihre Besuche im Sozialkundeunterricht erarbeiten sie derzeit verschiedene Themen: Marcel Werner will über Werte der Demokratie sprechen, Florian Schneider über Menschenrechte und Freiheit, David Jakobs über Arbeitsmarktpolitik und Mathias Heeb über Energie.
Die vier hoffen, dass sich die Schülerinnen und Schüler mit den verschiedenen Themen und mit den Parteien auseinandersetzen und ihr Wahlrecht in der Zukunft wahrnehmen.
Daher traf sich das politische Quartett in den Sommerferien im Rathaus Ringen, um das Projekt voranzubringen; noch vor den Herbstferien ist ein erster Besuch in der Freiherr-von-Boeselager-Realschule in Ahrweiler geplant.

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