Alle Informationen zum neu beschlossenen Tarifeinheitsgesetz der Bundesregierung. Muss die Macht von „Minderheitsgewerkschaften“ eingeschränkt werden? Wie ist eure Meinung? Zumindest bleibt ein möglicher Prozess vor dem Bundesverfassungsgericht abzuwarten, und auch der Bundesrat muss noch zustimmen.

Bericht der Süddeutschen

Otto Wels

Rede von Otto Wels gegen das Ermächtigungsgesetz
Ein mutiger Genosse redet unter Lebensgefahr und vergisst auch in diesen Momenten seine politischen Ideale nicht. „Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.“
Otto Wels war einer der bedeutendsten Politiker der über 150 jährigen SPD-Geschichte. Seit der 80. Jährung am 23. März 2013  lobt die SPD-Bundestagsfraktion den „Otto-Wels-Preis für Demokratie“ aus. Anliegen des Wettbewerbs ist es, Demokratie und Toleranz in der jungen Generation zu fördern, in dem Jugendliche und junge Erwachsene angeregt werden, sich mit der historischen Bedeutung der Rede von Otto Wels und ihrer bleibenden Aktualität für unsere Gesellschaft in Gegenwart und Zukunft auseinanderzusetzen.

Liebe Jusos,
anlässlich des Tages der Deutschen Einheit findet dieses Jahr das Fest des Bundesrates hierzu in Bonn vom 01.-03. Oktober 2011 statt. Die tolle Gelegenheit, die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit direkt vor der Tür zu haben, wollen wir uns nicht entgehen lassen. Deshalb laden wir Euch alle ein zum gemeinsamen Besuch des Festes am:
Sonntag, den 02. Oktober 2011

Treffpunkt Bahnhof Bad Neuenahr um 12:25 Uhr
(Vor Ort: Frederik Lesch; Abfahrt des Zuges um 12:34 Uhr auf Gleis 1)

Treffpunkt Bahnhof Remagen um 12:40 Uhr
(Vor Ort: Stefan Fuchs; Abfahrt des Zuges um 12:48 Uhr auf Gleis 2)

Da es aufgrund des Besucherandrangs und den umfangreichen Straßensperrungen nicht ratsam ist, mit dem Auto nach Bonn zu fahren, wollen wir mit dem Zug von den angegebenen Treffpunkten gemeinsam nach Bonn fahren. Angegeben sind die Abfahrtszeiten des Zuges, also seit bitte ein wenig früher am Treffpunkt. Die Fahrtkosten übernimmt der Unterbezirk.

PM 2011-06-16  Besuch Jusos Köln

Die Jusos im Kreis freuten sich über den Besuch aus NRW

Am Pfingstwochende machten die Jusos aus Köln einen Ausflug in den Kreis Ahrweiler und besuchten die Kreis-Jusos. Martin Mundorf und Tobias Paetz hießen die Jusos Köln, angeführt von ihrer Vorsitzender, Katrin Bucher, im Ahrtal recht herzlich willkommen.

Nach einer Wanderung über den Rotweinwanderweg besichtigten die Jusos mit dem SPD-Stadtratsmitglied von Bad Neuenahr-Ahrweiler, Werner Jahr, die Dokumentationsstätte im ehemaligen Regierungsbunker.

Sehr interessiert zeigten sich die SPD-Jugend über die vielen Geschichten und Fakten, die der Bunker in seiner Funktion als „Ausweichsitz der Verfassungsorgane des Bundes im Krisen- und Verteidigungsfall“ zur Wahrung von deren Funktionsfähigkeit, offenbarte.

Der stellvertretende Vorsitzende der Jusos im Kreis Ahrweiler, Tobias Paetz, sah das Treffen als eine gute Gelegenheit an, um sich über diverse aktuelle politische Fragen im Allgemeinen auszutauschen und um über die jeweiligen kommunalpolitischen Gegebenheiten vor Ort im Besonderen ins Gespräch zu kommen.

Beide Juso-Verbände sahen diesen Tag an als eine willkommene Gelegenheit an, um die politische Zusammenarbeit und den Meinungsaustausch auch in Zukunft über die Landesgrenzen hinweg zu vertiefen.

„Der Juso-Stadtverband Köln ist mit ca. 1300 Mitgliedern die größte Juso-Einzelgliederung Deutschlands, und somit freuen wir uns besonders, gerade die Kölner Genossen bei uns willkommen zu heißen“ unterstrich Martin Mundorf.

Ein Besuch im Weinkeller der Winzergenossenschaft Ahrweiler rundete den Tag ab, der für den Besuch aus Köln durch den dort verköstigten Ahrwein sicherlich in guter Erinnerung bleiben wird.

Kein Platz für Nicht-Akademiker bei den Jungsozialisten ???

Der JUSO-Unterbezirk Ahrweiler hat schon im Frühjahr 2010 erkannt und für richtig befunden, das der Vielschichtigkeit der Gesellschaft Rechnung getragen werden muß.
So ist ein Ziel für die Jusos im Kreis AW die Neumitgliederwerbung, wobei der Schwerpunkt nicht auf ohnehin strukturell eher politisch interessierte Gymnasiasten gelegt werden soll – gerade an den Haupt, Real und Berufsschulen und auch bei Menschen nach dem Ausbildungsalter sind die Jusos leider nicht mehr vertreten.
Wenn die SPD aber in Zukunft immer noch den Anspruch auf die Repräsentation des „kleinen Mannes“ erheben will, so muß man sich auch der Nicht-Akademiker annehmen, dies gilt für Jusos und SPD gleichermaßen.

Der Unterbezirk Köln hatte auf dem Bundeskongreß der Jusos in Essen am vergangenen Wochenende einen entsprechenden Antrag auf „personelle Öffnung“ der Jusos vorgelegt. Dieser Antrag wurde vom UB Ahrweiler unterstützt – leider fand er nicht die notwendige Zustimmung.
Der Vorsitzende des rheinland-pfälzischen Landesverbandes, Fabian Löffler, kommentierte die Ablehnung folgendermaßen: „Eindeutig Ergebnis für P4 – Ein Ergebnis das dem Antrag gebührt – klare Ablehnung“
Martin Mundorf, Kreisvorsitzender der Jusos im Kreis Ahrweiler, bewertet die Ablehnung des Antrages P4 anders:
„Hier wurde eine Chance vertan, sich jungen Leuten, die außerhalb einer akademischen Laufbahn stehen, seitens der Jusos zu nähern, und sie für eine sozial gerechte und verantwortungsvolle Politik zu begeistern. Es kann einfach nicht sein, das ein Jugendverband, und damit eine Partei, die SPD, die seit über hundert Jahren die Stimme des „kleinen Mannes“ war, sich eben jenen Leuten verschließt. Zur Zeit sind auf Landes und Bundes-Ebene bei den Jusos Leute am Ruder, die in ihrer Freizeit gerne und laut die „Internationale“ singen, sich aber vorbehalten unter ihresgleichen – angehenden Akademikern nämlich – zu bleiben. Ein solches Verhalten ist aber eine Farce. Eine Partei wie die SPD, die den Anspruch erhebt „Volkspartei“ zu sein, muß auch ein offenes Ohr und ein Interesse an Arbeitern, Facharbeitern und Handwerkern haben. Der derzeitige Kurs der Landes und Bundes-Jusos ist paradox. Der UB Ahrweiler wird sich diesem Kurs nicht anschließen, und weiter auch um Nicht-Gymnasiasten werben. Wir stehen damit nicht alleine da, denn der Antrag P4 wurde insgesamt von 29 Juso-Körperschaften bundesweit, darunter auch ganze Landesverbände, unterstützt.“

Damit diese Zusage an alle Haupt, Real und Berufsschüler (und alle anderen interessierten jungen Menschen von 14-35 Jahren) auch nicht wirkungslos bleibt: Die Jusos im Kreis Ahrweiler sind unter der eMail-Adresse info@jusos-ahrweiler.de erreichbar und freuen sich über Neumitglieder.