define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true); Jusos AW | Jusos KV Ahrweiler

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Die Jugendorganisationen der Parteien haben zum „Politischen Tag“ im Peter-Joerres-Gymnasium (PJG) Ahrweiler eingeladen. Zunächst wurden Workshops veranstaltet, die die Themen Menschenrechte, Demokratie und Umwelt zum Inhalt hatten. Zudem stellten sich die Vertreter der Jungsozialisten, darunter die Vorsitzenden Marcel Werner und Alex Haida, die Vertreter der Jungen Union, Nick Falkner und Robert Treter sowie Richard Klasen von der Partei Bündnis/ 90 Die Grünen vor.

Der „Politische Tag“ an Schulen soll den Schülern Politik in der Praxis näherbringen und auch deutlich machen, wie man sich auf kommunaler Ebene politisch engagieren kann. Die Vertreter der Jugendparteien erläutern, wie sie sich engagieren, welche Erfahrungen sie bereits gemacht haben und sie führenWorkshops durch.

„Uns ist wichtig, die jungen Menschen dazu zu motivieren, sich sozial einzubringen und ihre Meinung zu äußern. Das muss nicht unbedingt parteipolitisch sein“, hob Marcel Werner hervor.

Debatten gehören zur Politik und so kam es im PJG vor dem jungen und kritischen Publikum zum Schlagabtausch zwischen Elisabeth Graff (SPD), Michael Schneider (CDU) und Richard Klasen (Grüne). Die Diskussion wurde von zwei Schülern der Oberstufe moderiert.

Thematisiert wurde von den Schülern zunächst die aus ihrer Sicht notwendige bauliche Erweiterung des Schulgebäudes aufgrund des vorherrschenden Platzmangels an der Schule. Schneider verwies als Kreistagsmitglied jedoch darauf, dass bei abnehmenden Schülerzahlen und beginnender Schülerlenkung an andere Gymnasien die Raumnot am PJG nur vorübergehender Natur sei. Neben dem Wunsch nach einer wesentlichen Verbesserung des ÖPNV, der volle Unterstützung fand, war ein weiteres Thema, das von den Schülern zur Debatte gestellt wurde, das geplante Factory Outlet Center (FOC) in der Grafschaft. Dazu positionierten sich die Vertreter der Parteien, die zum Teil auch Mitglieder des Kreistages sind. Elisabeth Graff wies darauf hin, dass der Stadtrat der Kreisstadt sich parteiübergreifend gegen ein solches Factory Outlet Center entschieden habe. Sie nahm die starke Befürwortung des FOC durch die anwesenden Schüler zur Kenntnis und sagte zu, dass die Stadtratsfraktion der SPD sich nochmals kritisch mit dem Thema auseinandersetzen werde.

Zum Schluss bedankten sich Robert Treter und Marcel Werner im Namen aller politischen Vertreter bei Schulleiter Reiner Meier für die Ermöglichung dieses Tages sowie bei den Schülern für ihre rege Beteiligung.

„Der seit Jahren geforderte Jugendbeirat sowie die von dem SPD-Nachwuchs, den Jusos, vor wenigen Wochen angeregte Jugendmeile an der Ahr sollen Aufnahme in die „Kommunalpolitischen Eckpunkte 2014 – 2019“ finden, um deren Verwirklichung sich die SPD Bad Neuenahr-Ahrweiler in der kommenden Wahlperiode bemühen wird.“

 

SPD Bad Neuenahr-Ahrweiler stellt Weichen für die Zukunft

Bei ihrer jüngsten Vorstandssitzung haben die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten weitere konkrete Forderungen aufgestellt, mit denen im kommenden Jahr bei der Kommunalwahl um Zustimmung geworben werden soll. Der seit Jahren geforderte Jugendbeirat sowie die von dem SPD-Nachwuchs, den Jusos, vor wenigen Wochen angeregte Jugendmeile an der Ahr sollen Aufnahme in die „Kommunalpolitischen Eckpunkte 2014 – 2019“ finden, um deren Verwirklichung sich die SPD Bad Neuenahr-Ahrweiler in der kommenden Wahlperiode bemühen wird. „Im Bereich der Jugendfreundlichkeit kann und muss Bad Neuenahr-Ahrweiler noch besser werden. Die SPD hat hierzu Vorschläge gemacht und wird sich auch in Zukunft für die Belangen der jungen Menschen in unserer Stadt einsetzen“, zeigte sich der Vorsitzende der SPD Bad Neuenahr-Ahrweiler, Jörn Kampmann, zufrieden. Abschließend beraten und beschlossen werden sollen die Eckpunkte bei einer Mitgliederversammlung im Sommer.

Im Rahmen der Sitzung, bei der das Thema „Jugendfreundlichkeit“ im Mittelpunkt stand, bekräftigte die SPD Bad Neuenahr-Ahrweiler nochmals ihren Willen, mehr junge Menschen an die Kommunalpolitik heranzuführen. Durch ein Patenschaftsprogramm sollen interessierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 16 und 30 Jahren Einblicke in die politische Arbeit ermöglicht werden. Die Mitgliedsbeiträge werden für ein Jahr von erfahrenen Mitgliedern übernommen, die den „Schnuppermitgliedern“ in dieser Zeit mit Rat und Tat zur Seite stehen. Interessenten können sich per E-Mail unter kontakt@spd-bna.de oder bei facebook unter www.facebook.com/spdbna melden.

 

UPDATE:    Interessanter Artikel der Rhein-Zeitung zum Thema

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Drei unserer Jusos waren zu Besuch in Straßburg, nahmen an einer Plenarsitzung des Europäischen Parlaments teil und diskutierten auch mit dem SPD-Europa-Politiker, Norbert Neuser. Zudem besuchten sie das Hambacher Schloss, bekannt geworden durch das Hambacher Fest 1832.

Während in anderen Städten Jugendparlamente oder Jugendbeiräte Normalität sind, wird die Jugend in Bad Neuenahr-Ahrweiler in Sachen Politik und bei politischen Entscheidungen noch außen vor gelassen. Das muss sich ändern!
Hierzu ein kurzer, aber prägnanter Kommentar des General-Anzeigers

Jugend mit einbindenVon GA-Redakteur Victor Francke
AHRWEILER. Seit Jahren kämpft die SPD der Kreisstadt um ein Jugendparlament. Bisher war die Idee nicht mehrheitsfähig, obwohl eigentlich – von einem gewissen Verwaltungsaufwand einmal abgesehen – nichts gegen die Einrichtung eines aus Jugendlichen bestehenden „Rates“ spricht.

Die Vorstellung, auch junge Menschen in die Gestaltungsmöglichkeiten und Gestaltungsgrenzen ihres Umfeldes einzubinden, hat nicht zuletzt deshalb ihren Charme, weil Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein, Demokratieverständnis, der Sinn für das Gemeinwohl und soziales Denken nur geschärft werden können.

Immerhin gibt es Bestrebungen, bereits 16-Jährigen das aktive Wahlrecht einzuräumen. Dann dürfte die Möglichkeit einer aktiven Teilhabe an der Kommunalpolitik nur folgerichtig sein. Man kann schließlich nur froh sein, wenn es noch Menschen gibt, die keine (in aller Regel völlig berechtigte) Politikverdrossenheit in sich tragen und stattdessen bereit sind, die Mühe auf sich zu nehmen, den Ort, in dem sie leben, im Sinne aller weiterzuentwickeln.

Kommentar: Jugend mit einbinden | GA-Bonn – Lesen Sie mehr auf:

v.l. Ralf Steinebrunner, Sebastian Sommer, Fritz Presel MdL, Marcel Werner, Mark Schrolle, Helga Domganz, Thomas Kunz, Achim Juchem

v.l. Ralf Steinebrunner, Sebastian Sommer, Fritz Presel MdL, Marcel Werner, Mark Schrolle, Helga Domganz, Thomas Kunz, Achim Juchem

Jüngst besichtigten Vertreter der Jungen Sozialdemokraten (Jusos) zusammen mit den Ortsbürgermeister der Grafschaft, Achim Juchem, und der Beigeordneten, Helga Dohmganz, das Style Outlet Center in Zweibrücken. Die Teilnehmer informierten sich darüber und dessen Auswirkungen auf die Region und sprachen auch mit Repräsentanten des Betreibers “MAB NEINVER“, sowie mit dem Landtagsabgeordneten der SPD Zweibrücken, Fritz Presel.
Dieses Outlet liegt etwas außerhalb der Stadt Zweibrücken, ist aber von dort aus in nur wenigen Minuten zu erreichen. Es verfügt zudem über einen Autobahnanschluss. Aufgrund einer guten Entwicklung und einer positiven Resonanz in den letzten zehn Jahr seit Bestehen des Outlets wurde es bereits erweitert. Zudem wurde auch ein weiteres „The Style Outlet“ in Roppenheim, nahe Straßburg, erörtert.
Es zeigte sich, dass in den jeweiligen Regionen die Furcht des Einzelhandels wegen der drohenden existenziellen Konkurrenz vollkommen unbegründet war. Der Einzelhandel in den Städten um die jeweiligen Outlets herum verzeichneten tatsächlich kaum spürbare Umsatzeinbußen, wie sich im Nachhinein zeigte. Es sei mit seinem Angebot eine echte Bereicherung für die Region dort, so der MdL Fritz Presel. Weiterhin wurde ausgeführt, dass solche Outlets auch aus einem größeren Umkreis Kunden anziehen und überdies eine touristische Komponente beinhalteten. Der Kreis Ahrweiler und vor allem das Ahrtal böten hierbei wesentlich bessere Grundlagen als die Stadt Zweibrücken und ihre Umgebung, so das Fazit. Das Ahrtal sei schließlich sehr sehenswert und attraktiv. Dementsprechend äußerte sich die Betreibergesellschaft MAB NEINVER gegenüber den Jusos und Vertretern der Grafschaft äußerst positiv bezüglich einem künftigen “Ahrtal The Style Outlet”.
Marcel Werner, stellvertretender Vorsitzender der Jusos, lobte das gute Konzept für die Zusammenarbeit des Unternehmens mit der Stadt Zweibrücken und befand es für „sehr wünschenswert, wenn sich Kritiker im Ahrtal mit den wirklichen Perspektiven und Vorteilen auseinander setzen würden.“
Mark Kevin Schrolle, Vorsitzender der Jusos, hob hervor, dass es nahezu nur positive Resonanz für ein mögliches FOC gäbe. „Man merkt, die Menschen wünschen sich das FOC wirklich und fragen auch ungeduldig nach, wann es denn endlich realisiert werde.“
Die Jusos dankten schließlich Achim Juchem dafür, dass er die Fahrt nach Zweibrücken ermöglicht hat und gaben ein sehr positives Feedback.

Eine sehr schlagfertige Entgegnung auf die Äußerungen zweier MdLs der CDU aus dem Ahrkreis zum Thema „Sitzenbleiben“, der wir uns nur anxchließen können!

Mitteilung unserer Landtagsabgeordneten Petra Elsner:

Es geht nicht um Profifußballer, es geht um Kinder!

SPD-Landtagsabgeordnete Petra Elsner kritisiert die Äußerungen der CDU-MdLs Gies und Ernst zur aktuellen Schulpolitik
„Es ist einfach unglaublich und empörend, dass die CDU-Mdls Gies und Ernst Schülerinnen und Schülern, die in der Schule Schwierigkeiten haben, pauschal, unqualifiziert und frei von jeder Sachkenntnis unterstellen, dass sie Faulenzer seien: „Alle, die sich nicht anstrengen wollen, sind in Rheinland-Pfalz herzlich willkommen“, so Gies und Ernst in ihrem diskriminierenden und unverantwortlichem Urteil über 1, 8 Prozent der Schülerinnen und Schüler in unserem Bundesland, die von Klassenwiederholungen betroffen sind. Man muss sich fragen, von welchem Menschen- und Gesellschaftsbild diese Herren geleitet werden, wenn sie mit solchen Diffamierungen auf einen geplanten rheinland-pfälzischen Modellversuch reagieren, der prüfen will, wie mit mehr individueller Förderung die Schwächen minimiert werden und ein Sitzenbleiben überflüssig wird“, so die SPD-Landtagsabgeordnete Petra Elsner. „Mit dem Schulversuch soll nur ausgelotet werden, ob der Verzicht auf eine Klassenwiederholung für die einzelne Schülerin und den einzelnen Schüler vorteilhaft ist oder nicht.“
„Zudem ist der angestellte Vergleich der Institution Schule mit der Fußball-Bundesliga unsäglich. Wir schicken unsere Kinder in die Schule, damit sie Wissen vermittelt bekommen und ihre soziale Kompetenz gestärkt wird. In diesem Zusammenhang Schule nur auf Wettkampf, Aufstieg und Abstieg zu reduzieren, ist erschreckend und lässt tief blicken“, so Elsner.
„In den allermeisten Ländern West- und Nordeuropas gibt es kein Sitzenbleiben. Auch in einigen Bundesländern laufen diese Versuche oder sollen bald gestartet werden. Es ist daher keineswegs Ausdruck von „Ideologie“, wenn wir uns die Frage stellen, weshalb andere Länder kein Sitzenbleiben kennen und wir daher in Rheinland-Pfalz die Wirksamkeit dieses Instruments überprüfen. Sachlich, auf pädagogischen Erkenntnissen basierend und frei von ideologischen Vorgaben.
Man muss wissen, dass laut einer Studie der renommierten Bertelsmannstiftung bundesweit durch „Sitzenbleiben“ jährlich Kosten von 1 Milliarde Euro entstehen. Aber viel wesentlicher ist, dass laut dieser Untersuchung ein Wiederholen der Klasse keine Verbesserung der schulischen Leistungen bewirkt.

Alle namhaften Wissenschaftler sind sich einig, dass “Sitzenbleiben“ für die meisten Schülerinnen und Schüler nur Nachteile bringt. Auch für die betroffenen Klassen gibt es im neuen Schuljahr keine Vorteile, wenn ein Schwächerer nicht versetzt wird. Daher ist es sehr sinnvoll, einen Modellversuch zu starten.
Perspektivisches Ziel ist es, durch entsprechende individuelle Förderung ein „Sitzenbleiben“ überflüssig zu machen. Das dies sich nicht von heute auf morgen verwirklichen lässt, ist selbstverständlich“, so Elsner.

 

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Vergangene Woche trafen sich die Jungen Sozialdemokraten (Jusos) im Kreis Ahrweiler mit dem Bürgermeister der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, Guido Orthen (CDU). Hintergrund des Treffens war die Diskussion um das geplante Factory-Outlet-Center (FOC) in der Grafschaft. Auch die Frage eines Jugendbeirates und die allgemeine Jugendfreundlichkeit in der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler waren Gegenstand des Gespräches mit dem Bürgermeister der Kreisstadt.
Ein ähnliches Treffen mit dem Gemeindebürgermeister der Grafschaft, Achim Juchem, war diesem bereits vorangegangen. Zurzeit befassen sich die Jusos aus dem Kreis Ahrweiler mit der Thematik des FOCs und hatten daher das Bestreben sich mit beiden Seiten auszutauschen und so die unterschiedlichen Positionen kennenzulernen. So befürwortet Juchem das FOC und verwies dabei auf den positiven wirtschaftlichen Effekt für die Grafschaft und den Kreis, der sich auch als gewinnbringend für die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler herausstellen würde. Dessen Bürgermeister Orthen lehnt das Projekt jedoch strikt ab, stellt den Sinn infrage und fürchtet überdies, dass es der Kreisstadt und dessen Einzelhandel wirtschaftlich schaden werde. In naher Zukunft werden sich die Jungpolitiker aus dem Kreis selbst zu diesem Projekt positionieren und ihre Meinung kundtun.
Im weiteren Verlauf der Diskussion wurde die Jugendbeteiligung in der Stadt angesprochen, da die Einrichtung eines Jugendbeirates bisher abgelehnt wurde. Auch diese Frage wurde intensiv diskutiert, da die Notwendigkeit, die Jugend enger am politischen Prozess zu beteiligen, erkannt wurde. Jedoch sei die Frage nach dem „Wie“ nicht abschließend geklärt und die Umsetzung lasse auf sich warten. „Die Jugend ist allgemein politisch interessierter, als sie oft eingeschätzt wird, sie möchte sich jedoch in aller Regel nicht parteipolitisch binden lassen“, so der Vorsitzende, Mark Kevin Schrolle.
Die Jusos dankten abschließend dem Bürgermeister Guido Orthen für das gute Gespräch, bewerteten den Austausch sehr positiv und lobten vor allem seine Offenheit.